Zielbereich im Skiareal Spicak

Skiareal Spicak

Das Skiareal Spicak, genauer Špičák Ski & Bike ist die Nummer 1 auf der tschechischen Seite des Nationalparks Bayerischer Wald und des Sumava Nationalarks. Als einziges Skigebiet ist es optimal mit der Bahn erschlossen.

Homepage:
Pistenplan:
Pistenkilometer: 8,5 (3,7 blau, 3,3 rot, 1,5 schwarz) laut www.skiresort.de
Bahnanschluss: Optimal – ca. 300 Meter

Entfernung ca. von:

Das Skiareal Spicak, Zelezna Ruda, Bayerisch Eisenstein, Sumava Nationalpark, Nationalpark Bayerischer Wald
Lage Skiareal Spicak – Grafik: Paul Einhell

Passau: 95 Km
Regensburg: 136 Km
Prag: 170 Km
Linz: 171 Km:
Nürnberg: 208 Km
München: 209 Km
Wien: 329 Km

Skiareal Spicak – Skifahren für Sportler

Von Größe als auch Konzeption her kann Špičák weder mit dem Hochficht in Oberöstereich noch mit dem benachbarten Arber am Nationalpark Bayerischer Wald konkurrieren. Dafür ist Spicak sicher das unkonventionellste Skigebiet in der ganzen Region. Jugendlich, locker und spassorientiert hat es nicht umsonst seine treuen Fans. Zudem erweitert es die Ski-Alpin Möglichkeiten im Raum Zelezna Ruda – Bayerisch Eisenstein ganz beträchtlich.

Im Winter ist immer gutes Wetter - Foto: Paul Einhell
Im Winter ist immer gutes Wetter – Foto: Paul Einhell

Sind wir ehrlich. Treue Fans der Region sind in der Regel Rentner und Familien mit kleinen Kindern. Nicht so in Tschechien. Für die Tschechen ist der Sumava Nationalpark Tradition. Zu Zeiten, als man nicht verreisen durfte, war das ganze Gebiet gezwungenermaßen erste Wahl. Aber auch heute, wo die Reisemöglichkeiten unbegrenzt sind, halten die Tschechen ihrem Nationalpark weiterhin die Treue. Die 1975 gegründete Skischule mit 85 Ski und Snowboard-Lehrern spricht wohl für sich.

Liftanlage im Skiareal Spicak, Sumava Nationalpark, Nationalpark Bayerischer Wald
Liftanlage im Skiareal Spicak – Foto: Paul Einhell

Mit der Grenzöffnung haben sich nur mehr Möglichkeiten ergeben.  Der Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Kinder ist im Sumava Nationalpark spührbar größer. Erfindergeist gepaart mit wirtschaftlichem Streben, ist der Coolness-Faktor für das junge Puplikum in Tschechien ungleich höher. Nicht steif, durchrenoviert und langweilig geordnet, wie ein paar Meter weiter jenseits der deutsch-tschechischen Grenze.
Was nicht heißt, dass in Tschechien alles erlaubt ist. Der Naturschutz z.B.  ist hier wesentlich strenger und auch Alkohol und Auto sind hier ganz verboten.

Der frühe Vogel……

Natürlich gibt es ihn auch am Špičák, den Großparkplatz mit Liftanschluß, allerdings sind die Kapazitäten begrenzt und sollte man morgens nicht aus den Federn kommen, bleibt nur noch das Parken auf P3. Hier spart man sich dafür das Aufwärmen vor dem Sport, da einem an der Liftanlage schon so richtig warm vom laufen ist. Für Eltern mit kleinen Kindern sehr mühevoll.

Comfortzugang für Skifahrer, bequemer gehts nicht- Foto: Paul Einhell
Comfortzugang für Skifahrer, bequemer gehts nicht- Foto: Paul Einhell

Die Bahn

Der Bahnreisende hat es da bequemer.  Kein Skigebiet ist so gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wie Spicak . Geschätzt 30 Meter sind es vom Bahnhof zum Kinderareal  und ca. 300 Meter bis zur großen Liftanlage. Ich kenne kein Skigebiet wo das besser ist. Bahnfahren jedoch liegt  nicht mehr im Trend der bequem gewordenen Gesellschaft und wird nicht mehr angenommen. Das  war vor ein paar Jahren noch ganz anders.
Aber eines ist sicher. Zeiten ändern sich und mit ihnen die Gewohnheiten. Eines Tages wird man sich rückbesinnen und wieder froh sein, dass die Anreise mit der Bahn in Spicak optimal ist.

Die Pisten sind eher sportlich

Skipiste im Skiareal Spicak, Sumava Nationalpark, Nationalpark Bayerischer Wald
Skipiste im Skiareal Spicak – Foto: Paul Einhell

Fürs Skifahren in Spicak , finde ich, sollte man kein Anfänger sein

Spicak protzt nicht mit modernen Superlativen, ist aber sicher das lässigste und sportlichste Skigebiet im ganzen Bayerischen Wald und Böhmerwald.
Verwunderlich ist, dass im Winter eher wenige deutsche Gäste den Weg hierher finden, während im Sommer der Bikepark vorwiegend von deutschen Fahrern bevölkert wird.

Video-Eindruck: