MTB Zone Geißkopf

MTB Zone – Bikepark Geisskopf

Im Bayerischen Wald und Böhmerwald ist man verwöhnt, denn hier ist der Mountainbike-Himmel. Wald, soweit das Auge reicht. Tausende Waldwege und auch gleich 3 Bikeparks. Bikepark Spicak, der kleinen Bikepark Lipno am Moldaustausee und eben die MTB Zone – Bikepark Geisskopf.

Homepage MTB Zone – Bikepark Geisskopf

Bahn nach Tiefenried und dann 5 Km mit dem Rad

Gut, klassisch und abwechslungsreich

Recht viel Neues gibt es über die MTB Zone – Bikepark Geisskopf nicht zu erzählen. Zu bekannt, zu klassisch ist der erste Bikepark seiner Art in Europa und dessen Betreiber Diddie Schneider. Trotzdem hab ich der Vollständigkeit halber nochmal die wichtigsten Infos samt Video in Red Bull Qualität zusammengetragen.

Eröffnung im Juni 1999

Somit ist die MTB Zone – Bikepark Geisskopf der älteste Bikepark seiner Art in Europa. Ständig erweitert, finden alle Mountainbiker, ob gut oder schlecht die passende Piste. Bei derer 12 ist das auch kein Thema. Da es sich bekanntermassen um ein Mittelgebirge handelt, sind die Strecken nicht allzu lange. Allen Mountainbikern, die keine Konditionswunder sind, dürfte das entgegen kommen.

Diddie Schneider legt selbst Hand an beim Bau. Ist halt so. Der Chef fährt den Bagger. Sang Spliff 1982 schon.
Wenns jetzt einen Klugscheisser unter euch gibt. Ja ich weiß, im Songtext wars ein Kran. Der eignet sich aber nicht zum Trailbau.

 Flow Country Trail

Besonders beliebt ist der Flow Country Trail dessen Konzept Diddie Schneider zusammen mit Hans Rey entwickelt und in Livigno zum ersten Mal realisiert hat.
Niemals steil, niemals extrem. Vielleicht ist es genau das, was auch Hard Core Downhiller gerne mögen. Einfach laufen lassen und sich  eher ungefährlich ans persönliche Limit herantasten.
Ich finde sowas sollte es nicht nur in Bikeparks geben, sondern ruhig auch auf den ausgewiesenen MTB-Strecken der Tourismusregionen. Mutti-Trails sozusagen. Fahrbar sogar für Cindy aus Marzahn. Spaßiger, als die mühsam erkämpften Höhenmeter auf der Forstautobahn zu vernichten.

Talstation Geißkopf - Foto: Paul Einhell
Talstation Geißkopf – Foto: Paul Einhell

Was gibts sonst noch alles?

  • An der Talstation viele, viele Sprunghügel um Technik und Stil zu verbessern, oder sich einfach der Gemeinde zu präsentieren.
  • Den obligatorischen Materialverleih und Werkstatt
  • Verpflegung
  • Ein Uphill Flow Trail extra für E-Mountainbikes

Fazit:

Die ganze Region um den Geißkopf ist ein Mountainbikeparadies. Je näher man dem Bikepark kommt desto zahlreicher die Mountainbiker und länger die Federwege. Viele Freerider holen sich auf den Wegen rund um den Gipfel die nötige Kondition und das für diesen Sport unabdingbare Naturerlebnis.

Durch die Nähe zum Bikepark Spicak, gerade einmal 45 Kilometer vom Geißkopf entfernt, ist diese Region bestens geeignet für ein  langes Tiefenmeter-Wochenende.
Nicht umsonst ist die MTB Zone – Bikepark Geisskopf das einzige Ziel im ganzen Bayerischen Wald, welches so viele junge Sportler aus halb Europa anzieht.

Sogar mit der Bahn kommt man in die Nähe. Mountainbiker, die nicht nur bergab stark sind, sondern auch noch dicke Wadln haben, können mit der Waldbahn bis Tiefenried fahren und machen sich dann auf den Weg zum ca. 5 Kilometer entfernten Geißkopf-Gipfel.

 Und was sagt die Fachpresse?

Einen Test von Freeride könnt ihr hier nachlesen.

Besonderer Dank

geht natürlich an den Fahrer Fabian Peckert (Titelbild), der unermüdlich das ein ums andere Mal die Sprunghügel in Angriff genommen hat, bis endlich das geeignete Bild im „Kasten“ war.

Dank geht auch an Vashta Nerada, der uns bei dieser Tour (Mountainbike-Tour Nr. 20 vom Arberland) die besten Aussichtspunkte präsentiert hat.

Und selbstverständlich an den Fotografen Klaus-Dieter Neumann, der dabei alles im Bild festgehalten hat.