Mobilität vor Ort

Die grünen Sumava Busse im Sumava Nationalpark, Tschechien
Grüner Sumava Bus – Foto: Paul Einhell

Stand März 2017

Mobilität vor Ort mit dem Auto

 

Mit dem eigenen PKW ist das natürlich kein Problem.

Entfernungen zwischen den wichtigsten Orten – Grafik: Paul Einhell

Mobilität vor Ort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Leichter gesagt als getan. Kommt man mit dem Zug, zumindest aus Süddeutschland, recht schnell nach Zwiesel, so ist die Weiterfahrt in die einzelnen Orte durchaus problematisch. Auch wenn offizielle Stellen immer wieder das Gegenteil behaupten. Das Bussystem im Bayerischen Wald ist nicht für Touristen gedacht, sondern in erster Linie für Schüler. Anders lassen sich diese Abfahrtszeiten und vor allem Betriebstage nicht erklären.

Schlechtes Bussystem und schlechter Internet-Service

Nicht nur das Bussystem ist schlecht, sondern auch die meisten Internetauftritte der Unternehmen. Deswegen habe ich es aufgegeben bei Beiträgen Links zu den passenden Buslinien zu setzen. Alle Links würden spätestens nach ein paar Wochen ins leere führen. Glorreiche Ausnahme ist der Skibus in Bodenmais – ein echter Ersatz für Wintersportler zum Arber oder den Bretterschachten

Mein Tipp:

Am bewärtesten ist es  bei der Bahn die im Beitrag genannte Ortsangabe einzugeben. In der Regel wird gleich der Richtige Bus passend zur Zugfahrt angegeben. Das funktioniert auch bei kleinen Orten wie Zwieslerwaldhaus.

Im Bayerischen Wald gibt es eigentlich nur eine!!! richtige Buslinie für Touristen. Linie 6115. Die verkehrt täglich vom Bahnhof Spiegelau Richtung Bucina. Ein Grenzübergang nach Tschechien. Immerhin sieben Mal am Tag und ausnahmsweise einmal mit Radmitnahme, aber darauf würd ich mich, nach allem erlebten, auch nicht verlassen. 
Zwei Wanderbuslinien gibt es auch noch, die Menschen den Bergen Falkenstein und Rachel etwas näher bringen. Keine Radmitnahme. Zusammen bilden diese 3 Linien die sogenannten IGEL Buslinien.

Pferdegespann in Rumänien Foto: Paul Einhell
Pferdegespann   Foto: Paul Einhell

 

Aber nicht verzagen, in Österreich ist es noch schlimmer. Die gute Nachricht, ja sie haben einen Bus, und fahren tut der auch – einmal am Tag zum Skilift am Hochficht. Einmal am Tag zum Langlaufzentrum in Schöneben. Kein Bus ist grenzüberschreitend. Und Rad unbedingt vorher anmelden.

Die Tschechen könnten schon viel weiter sein. Die grünen Busse im Nationalpark Sumava fahren meistens mit Radanhänger für ausreichend Räder, allerdings nur in den tschechischen Sommerferien. (Juli, August) die aktuellen Fahrpläne zu finden ein Unding

Unbedingt beachten

Das war der Stand 2014.

In  2015 wollte ich alles nocheinmal überarbeiten und habe resigniert aufgegeben. Links, die jetzt schon nicht mehr funktionieren und die Suche nach Grafiken und Fahrplänen danach im Netz ist schlicht unwürdig.

2016 habe ich zumindest wieder etwas gefunden und was erwartet uns nächstes Jahr?

Tschechien hat keine Lust ausländische Touristen via Bus und Bahn in Ihr Land zu bringen. Anders kann man einen praktisch nicht vorhandenen Webservice verstehen. Und für Österreich und Deutschland gilt. Ja wir haben einen öffentlichen Nahverkehr, weil wir das müssen, aber bitte nicht benutzen.

Meine Empfehlung

Bahntransport ist gerade noch machbar, aber bei allem anderen ist Abendteuerlust gefragt und viele,viele Abstriche beim Service. Schade um die sinnlos vergeudeten Geldmittel. Und noch viel Schlimmer ist, dass viele menschen darauf angewiesen wären.

 

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Der Outdoor-Blog für den Bayerischen Wald und Böhmerwald, kurz da Woid.